FAQ

Noch Fragen offen? 

Profitieren Sie von girogo, der praktischen kontaktlosen Bezahlmöglichkeit der Deutschen Kreditwirtschaft, dem vertrauensvollen Partner bei der Abwicklung von Bezahlvorgängen!

Beim Bezahlen entscheiden Kunden zumeist zwischen den zwei Möglichkeiten „bar" oder „Karte mit PIN bzw. Unterschrift". Beides ist für Sie als Händler mit Kosten verbunden. Bei Beträgen bis 20 Euro können Sie mit girogo diese Kosten jetzt deutlich reduzieren und sich zugleich als modernes Unternehmen präsentieren.

Falls Sie sich für girogo interessieren oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: handel@girogo.de

Die FAQ liefern detaillierte Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die FAQ können Sie auch als PDF runterladen.

1. Was genau ist girogo?

girogo ist die kontaktlose Bezahlmöglichkeit der Deutschen Kreditwirtschaft. girogo funktioniert auf Prepaid-Basis, d.h. bevor damit bezahlt werden kann, muss zuvor ein Geldbetrag auf den Chip der girocard geladen werden. Maximal ist ein Ladeguthaben von 200 Euro möglich. girogo ist bereits auf vielen girocards der Banken und Sparkassen automatisch integriert – derzeit befindet sich die Funktion auf rund 45 Millionen Karten. Inzwischen sind es deutschlandweit mehr als 13.000 Akzeptanzstellen, darunter dm Drogeriemärkte, Esso-Tankstellen, HIT, EDEKA, netto Markendiscount Märkte, Douglas Parfümerien sowie die ebenfalls zur Douglas Holding gehörenden Filialen von Thalia, Christ, AppelrathCüpper und Hussel, um nur einige zu nennen.

2. Kontaktlos-Karten erkennen Sie an diesen Logos

1 girogo-Logo

2 Übergangsweise genutztes Kontaktlos-Logo der Sparkassen

3 Übergangsweise genutztes Kontaktlos-Logo der Volksbanken Raiffeisenbanken

3. Bezahlen mit girogo bietet Vorteile für alle

Ihre Kunden freuen sich über kürzere Wartezeiten an der Kasse und den äußerst komfortablen Bezahlvorgang, da sowohl die Kramerei nach Kleingeld als auch die Eingabe einer PIN wegfällt. Sie als Händler freuen sich über die wirtschaftlichen Vorzüge. Denn neben einem schnelleren Abverkauf und dem reduzierten Bargeldhandling profitieren Sie vor allem vom deutlich günstigeren Händlerentgelt im Vergleich zur Buchung mit Karte und electronic cash Transaktionen.

4. Wie hoch ist das Händlerentgelt?

Seit dem 09.12.2015 unterliegt die GeldKarte bzw. girogo im Rahmen der Interbankenentgelte der europäischen MIF-VO.

Für Händler bedeutet dies eine erneute Einsparung bei der Akzeptanz von GeldKarte und girogo. Zukünftig entstehen bei Transaktionen mit GeldKarte/girogo Transaktionskosten (Händlerentgelt*) von:

Zahlbetrag

  • bis 4,99 EUR: kostenfrei
  • 5,00 EUR bis 200,00 Euro: 0,2 % vom Umsatz, abgerundet auf volle Eurocentbeträge.

*zzgl. weiterer Entgelte von evtl. beauftragten technischen Dienstleistern wie z.B. Netzbetreibern

5. So funktioniert das Bezahlen mit girogo

1 Sie erfassen den Einkauf Ihrer Kunden wie gewohnt.

2 Bei Beträgen bis 20 Euro hält der Kunde sein Bank- oder Sparkassenkarte mit girogo kurz an das Kartenlesegerät.

3 Ein optisches/akustisches Signal zeigt an, dass alle Daten der Karte vollständig erfasst wurden.

4 Die Zahlung wird autorisiert und Sie erhalten Ihr Geld.

6. Welche Terminals gibt es und wie aufwendig ist die technische Nachrüstung?

Es gibt eine Vielzahl von Anbietern mit unterschiedlichen Geräten. An Multifunktions-Terminals (u.a. auch electronic cash) können Beträge bis 20 EUR mit der elektronischen Geldbörse bezahlt werden. Bei Beträgen über 20 EUR führt das Terminal dann eine electronic cash Transaktion (mit PIN-Eingabe des Kunden) durch. An reinen girogo-Terminals sind Kontaktlos-Transaktionen bis 200 EUR möglich.

1 In den meisten Fällen können Sie ein Kontaktlos-Lesegerät einfach an Ihr bestehendes Terminal anschließen.

2 Oder Sie nutzen ein Multifunktions-Terminal, das Ihnen alle Bezahlwege anbietet.

7. Wird es Terminals mit unterschiedlichen Akzeptanzabläufen parallel im Handel geben?

Die Akzeptanzabläufe für girogo sind überall identisch. Voraussetzung ist, dass das Händlerterminal auch die kontaktlose Bezahlfunktion unterstützt. An vielen anderen Terminals kann kontaktbehaftet bezahlt werden.

8. Können Händler girogo auch an Terminals akzeptieren, die schon andere kontaktlose Zahlungsverfahren unterstützen?

Ja, sofern diese Terminals auch für die kontaktlose Transaktion mit girogo ausgerüstet sind. Grundsätzlich sind die bereits im Handel installierten Terminals, z.B. für MasterCard® PayPass™ oder Visa paywave, auf das Verfahren nachrüstbar. Verbindliche Informationen können bei den Herstellern eingeholt werden.

9. Wie erhält der Händler die Bezahlbeträge auf seinem Konto gutgeschrieben?

Die Bezahlbeträge werden auf einer Händlerkarte, die der Händler über seine Hausbank erhält, gesammelt und auf seinem Händlerkonto mit jeder Einreichung gutgeschrieben. Händlerkarten stehen derzeit ausschließlich physisch zur Verfügung.

10. Wie sicher ist das Bezahlen mit girogo?

Bei girogo handelt es sich um eine Prepaid-Lösung. Daher ist es für den Kunden und für den Händler besonders sicher. Es kann nur der Betrag bezahlt werden, der zuvor auch auf den Chip geladen wurde. Auch löst das Terminal nur einmal eine Transaktion aus, sollte die Karte versehentlich mehr als einmal davor gehalten werden. girogo entspricht zudem den hohen Sicherheitsstandards der Deutschen Kreditwirtschaft.

11. Welche Lademöglichkeiten hat der Karteninhaber?

girogo erlaubt auf der Karte einen maximalen Ladebetrag von 200 Euro

  • am Geldautomaten
  • an speziellen Ladeterminals (auch gegen Bargeld, z.B. im Fußballstadion)
  • im teilnehmenden Einzelhandel direkt an der Kasse1 bequem gegen Ladevormerkung (Abo-Laden)2 oder gegen Konto mit PIN (nur SparkassenCards)
  • am Computer mit Chipkartenleser über das Internet auf www.girogo-laden.de
  • künftig auch über NFC-fähige Smartphones mit entsprechender App

Für jeden Ladevorgang (Ausnahme: Abo-Laden) ist die Eingabe der PIN erforderlich.

1Nur in Verbindung mit einem Einkauf.
2Sofern der Kunde seiner Sparkasse einen Auftrag für das automatische Laden (Abo-Laden) erteilt hat.

12. Wie funktioniert Abo-Laden?

Reicht der Restbetrag des auf dem Karten-Chip gespeicherten Guthabens nicht aus, prüfen Terminals, die gleichzeitig auch electronic cash Transaktionen verarbeiten können, ob Abo-Laden hinterlegt ist. In diesem Fall wird der Chip automatisch und ohne PIN-Eingabe direkt am Terminal nachgeladen. Dieser Vorgang ist aus Sicherheitsgründen nur einmal am Tag möglich. Wichtig: Abo-Laden wird vom Kunden bei seiner teilnehmenden Sparkasse gesondert beantragt.

13. Woher weiß der Kunde, wie viel Geld noch auf seiner Karte ist?

Bei jedem Lade- oder Bezahlvorgang zeigt das Lesegerät den verbleibenden Restbetrag auf dem Kartenchip an. Weitere Möglichkeiten bieten Taschenkartenleser, TAN-Generatoren, Chipkartenleser oder NFC-fähige Smartphones mit entsprechender App. Einige der genannten Lesegeräte zeigen zusätzlich bis zu 15 Bezahltransaktionen an, ganz gleich ob kontaktlos oder kontaktbasiert durchgeführt.

14. Ihre Vorteile von girogo im Überblick

  • funktioniert als elektronische Geldbörse mit Prepaid-Lösung und bietet Ihnen daher eine Zahlungsgarantie des kartenausgebenden Kreditinstituts (auch im Offline-Modus der Kasse)
  • Gutschrift der Einnahmen auf Ihr Konto innerhalb eines
    Bankarbeitstages nach Einreichung
  • beschleunigter Abverkauf, da doppelt so schnell wie Bargeld und
    um bis zu 25% schneller als herkömmliche Kartenverfahren
  • unterliegt unverändert den hohen Sicherheitsstandards der
    Deutschen Kreditwirtschaft
  • Umsatzsteigerung und zufriedenere Kunden
  • Reduzierung des Kleingeldaufkommens
  • deutlich wirtschaftlicher als andere Kartenverfahren, egal ob
    kontaktbehaftet oder kontaktlos
  • komfortabler, moderner Bezahlservice, der sich positiv auf Ihr
    Image als Händler auswirkt
  • hygienischer, da Karte in der Hand des Kunden verbleibt
    (besonders interessant beim Bezahlen in Kantinen und bei
    Verpflegungsständen)

15. Studie: Das gefällt Verbrauchern am kontaktlosen Bezahlen mit girogo!

Am kontaktlosen Bezahlen schätzen Verbraucher vor allem, dass es so schnell und bequem geht. Deutlich wurde auch, dass dem kontaktlosen Bezahlen mit der Bank- oder Sparkassenkarte ein höheres Vertrauen entgegengebracht wird als dem Bezahlen z.B. mit dem Smartphone.

Nutzungsbereitschaft
43% der Befragten können sich vorstellen, in Zukunft kontaktlos zu bezahlen.
57% der Befragten können sich das unter bestimmten Umständen vorstellen.
0% – also keiner – konnte sich in Zukunft nicht vorstellen, einmal kontaktlos zu bezahlen.

Präferierte Einsatzorte
„beim Parken“  (58%)
„ÖPNV“  (55%)
„Tankstelle“  (54%)
„beim Shopping“  (42%)
„Supermarkt“  (37%)

Sicherheit
„sehr sicher“  (26%)
„relativ sicher“  (48%)
„Handy ist sicherer“  (16%)

Quelle: EURO Kartensysteme