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14.01.2015

Umfrage zum elektronischen Bezahlen in der Verwaltung / Effizient durch weniger Bargeld: Kommunen wollen sich besser aufstellen

Berlin, 14.01.2015: Im Zuge der Umsetzung des E-Government-Gesetzes soll auch das Bezahlen in der Verwaltung schrittweise auf elektronische Verfahren umgestellt werden. Das soll Ressourcen sparen und die Effizienz bei Verwaltungsvorgängen steigern. Viele Kommunen sind bereits gut aufgestellt und bieten bargeldlose Bezahlsysteme in der Verwaltung an. Und auch in Zukunft wird Bargeld mehr und mehr aus der Verwaltung und Einrichtungen verdrängt so prophezeien es die Teilnehmer einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Städte- und Gemeindebundes e.V. und der Initiative GeldKarte e.V., die im Oktober und November 2014 unter 71 kommunal Verantwortlichen durchgeführt wurde.

Rund zwei Drittel der befragten kommunalen Verantwortlichen geben an, dass bargeldloses Bezahlen in ihrer Kommune bereits umgesetzt wird. Ungefähr zwei Drittel der Dienstleistungen in Bürgerämtern können darüber hinaus bereits online genutzt werden. Eine Online-Bezahlung dieser Dienstleistungen ist bislang aber nur in wenigen Fällen (13 Prozent) möglich. Nach der Barzahlung ist bereits heute die Zahlung per girocard die zweitgängigste Methode in Bürgerämtern. Geht es um die bevorzugte Bezahlmethode des Kassenpersonals und der Bürger, steht jedoch nicht die Barzahlung an erster Stelle, sondern in beiden Fällen mit deutlichem Abstand die girocard-Zahlung. So denken 38 Prozent der Befragten, dass ihr Kassenpersonal Zahlungen per girocard bevorzugen würde und sogar 49 Prozent gehen davon aus, dass Bürger am ehesten per girocard zahlen, wenn alle abgefragten Bezahlmöglichkeiten Bargeld, girocard, Überweisung, Lastschrifteinzug, Kreditkarte und GeldKarte zur Auswahl stünden. Sinnvoll erscheint es den Befragten außerdem, bargeldloses Bezahlen auch jenseits der Bürgerämter, vor allem in Büchereien, Schwimmbädern, am Parkscheinautomaten und im Öffentlichen Personennahverkehr einzusetzen.

Neben der girocard als Allround-Talent sind GeldKarte und girogo Spezialisten bei Kleinbetragszahlungen in besonderen Anwendungsgebieten. Beispielsweise kannte vor der Umfrage zwar knapp ein Drittel der Befragten die Möglichkeiten der GeldKarte in der Schulverpflegung nicht, zeigt aber spontan Interesse sie in der Kommune einzusetzen. Und auch die finanzielle Bezuschussung bedürftiger Familien mit Hilfe der GeldKarte findet die Mehrheit der Befragten sinnvoll. Rund 61 Prozent planen kurz-, mittel- oder langfristig die Abwicklung von Sozialleistungen mit einem elektronischen Bezahlsystem wie der GeldKarte.

Weniger Bargeld besseres Image
Bareinnahmen in Bürgerämtern belaufen sich laut Umfrage meist auf unter 1.000 Euro pro Tag. Nichtsdestotrotz sind sich 78 Prozent der Befragten einig darüber, dass bargeldloses Bezahlen den bürokratischen Aufwand reduziert. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Einsatzes von E-Geld ist nach Meinung von 65 Prozent der kommunalen Verantwortlichen ein moderneres Image. Weiterhin werden von 62 Prozent die Möglichkeit zur Onlineabwicklung sowie geringere Bargeldhandlingkosten (59 Prozent) positiv bewertet.
Bargeld ist teuer das wissen auch die Kommunen. Grundsätzlich weisen bargeldlose Bezahlsysteme den Weg und werden sich in Zukunft durchsetzen, bewertet Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. die Umfrage.

Die Zukunft des Bezahlens ist bargeldlos
Deutlich wird auch, dass ein Großteil der befragten kommunalen Verantwortlichen technologieaffin ist. Kontaktloses Bezahlen ist bereits 59 Prozent bekannt. Und auch das Potenzial ist groß. Mehr als zwei Drittel der Befragten kann sich den Einsatz von kontaktlosen Bezahlsystemen in der Kommune vorstellen. Mobile Payment scheint hingegen aktuell noch wenig Relevanz als Bezahlmethode zu haben: Nur drei Prozent der Kommunen nutzen es und vier Prozent planen die Nutzung. In zehn Jahren wird Bargeld den Vermutungen nach weiter an Relevanz verlieren. girocard-Zahlungen, gefolgt von Mobile Payment und Kontaktlos-Zahlungen werden laut Umfrage im Jahr 2025 zu den beliebtesten Bezahlmethoden gehören. Das ist laut Franz-Reinhard Habbel, Pressesprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes e.V., die Quintessenz der Umfrageergebnisse: Kommunen müssen sich zukunftsfähig aufstellen dazu gehört unbedingt auch, eine Infrastruktur für bargeldlose Bezahlsysteme bereitzustellen.

Über die Bezahlverfahren der Deutschen Kreditwirtschaft
In Deutschland gibt es rund 97 Millionen girocards (ehemals EC-Karte) fast jeder Bürger hat sie in der Tasche. Sie ist nach Bargeld die beliebteste Bezahlform der Bundesbürger. Auch die GeldKarte, die kontaktbehaftete Prepaid-Funktion auf der girocard, ist weit verbreitet. Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder über das Internet mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden kann und an ca. 420.000 Akzeptanzstellen zum Einsatz kommt. girogo ist die kontaktlose Funktion der GeldKarte. GeldKarte und girogo dienen damit vorrangig als Kleingeldersatz.

Über den Deutschen Städte- und Gemeindebund e.V.:
Als kommunaler Spitzenverband vertritt der Deutsche Städte- und Gemeindebund die Interessen der kommunalen Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden in Deutschland und Europa. Seine Mitglieder repräsentieren ca. 11 000 große, mittlere und kleinere Städte und Gemeinden in Deutschland mit über 50 Millionen Einwohnern und damit die deutliche Mehrheit der Kommunen und der Menschen in Deutschland.

Über die Initiative GeldKarte e.V.:
Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, in der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der Deutschen Kreditwirtschaft zusammenfließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de

Kontakt:

Initiative GeldKarte e.V.
Sarah Günther
Tel.: 030 21 23 42 2 71
Fax: 030 21 23 42 2 99
sarah.guenther@initiative-geldkarte.de