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Studie zur Kartenzahlung in Deutschland
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01.12.2015

Die girocard erobert im Sturm

Studie zur Kartenzahlung in Deutschland

81 Prozent der Deutschen haben mindestens zwei Bezahlkarten in ihrer Geldbörse. Besonders beliebt bei den Bürgern ist die girocard der Deutschen Kreditwirtschaft mit ihren Zusatzfunktionen und modernen Bezahloptionen wie den Prepaid-Funktionen GeldKarte oder girogo. 37 Prozent tragen im Schnitt mindestens 50 Euro Bargeld bei sich. Der Trend hin zum elektronischen Bezahlen wächst dabei stetig. 58 Prozent der Deutschen können sich sogar eine Welt ganz ohne Bargeld vorstellen. Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage von EARSandEYES im Auftrag der EURO Kartensysteme. Im August 2014 wurden dabei 1.000 Männer und Frauen zwischen 18 und 59 Jahren befragt.

Deutschland: Nicht mehr die Hochburg des Bargeldes
Nach eigenen Angaben bezahlen 21 Prozent aller Befragten mindestens einmal täglich mit ihrer girocard. Wer sie gerne nutzt, findet die Zahlung meist praktisch (71 Prozent). 53 Prozent der regelmäßigen girocard-Nutzer tragen ungern viel Bargeld bei sich. Einig sind sich alle Befragten, wenn es um die Sicherheit geht: 87 Prozent vertrauen ihrer Bankkarte, die ihnen von ihrer Hausbank oder Sparkasse zur Verfügung gestellt wurde.

Auch im Einzelhandel wird die girocard immer beliebter. 60 Prozent aller Bürger zahlen schon heute mehr als die Hälfte ihrer Ausgaben im Geschäft vor Ort mit Karte. Sieben von zehn Befragten zahlen zudem häufiger mit Karte als noch vor zehn Jahren. Und dieser Trend hält an, glaubt man den Befragten: 51 Prozent sagen voraus, in zehn Jahren noch häufiger an der Kasse die Karte zu nutzen. Supermärkte, Kaufhäuser und Einzelhandelsketten sind typische Gelegenheiten, die girocard zu zücken. Die Nutzung wird sich laut Umfrage ausweiten. 47 Prozent möchten dort in Zukunft lieber elektronische Bezahlverfahren verwenden. Ähnliche Zuwachsraten sind z. B. bei Dienstleistern wie Friseuren und Kosmetikern zu erwarten, wo heute 25 Prozent bargeldlos zahlen. 42 Prozent der Befragten möchten dort jedoch häufiger mit Karte zahlen. Auch in Restaurants, Cafés und Bars möchten 37 Prozent zukünftig lieber ohne Scheine und Münzen auskommen (heute: 20 Prozent).

Mehr als nur eine einfache Karte
Prepaid-Bezahlen mit GeldKarte und girogo, Kontoauszüge und Selbstverwaltung am Terminal, bezahlen im In- und Ausland: Mit der girocard bietet die Deutsche Kreditwirtschaft Bank- und Sparkassenkunden mehr als eine Karte, mit der man nur bezahlen kann. Und das kommt an: 85 Prozent der Befragten halten die Altersverifikation per Chip, z. B. am Zigarettenautomaten, für sinnvoll. 78 Prozent befürworten die diskrete Subventionierung bedürftiger Kinder in der Schulmensa und 74 Prozent finden die Speicherung elektronischer Tickets gut, z. B. im ÖPNV oder bei Veranstaltungen wie etwa im Fußballstadion.

Kontaktloses Bezahlen genießt großes Vertrauen
Mehr als ein Drittel der Befragten hat schon kontaktlos bezahlt und 34 Prozent sehen sich in zehn Jahren häufiger moderne Bezahlverfahren wie girogo nutzen. 51 Prozent derjenigen, die selbst noch gar nicht kontaktlos bezahlt haben, können sich vorstellen, dies zukünftig zu tun. Hinsichtlich der Sicherheit würden 88 Prozent die girocard zum kontaktlosen Bezahlen nutzen – so viele wie bei keinem anderen System.

Die Vorteile von kontaktlosem Bezahlen allgemein sehen alle Befragten vor allem in der bequemen Bezahlung (76 Prozent), in schnellem und passendem Bezahlen kleiner Beträge (74 Prozent) sowie in der erhöhten Geschwindigkeit gegenüber herkömmlicher Kartenzahlung (72 Prozent). Viele Kartennutzer finden es außerdem praktisch, das Wechselgeld nicht nachzählen zu müssen (81 Prozent) Daher wundert es nicht, dass vier von zehn Befragten gerne häufiger mit Karte zahlen würden.