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02.03.2016

Wenn's um die Wurst geht, muss es schnell gehen!

Studie: Was die Fans im Stadion wirklich wollen

Bei Fußballspielen im Stadion kennt es jeder: Man bangt, den Pfiff in die zweite Halbzeit nicht am Imbiss miterleben zu müssen. Und das hat Konsequenzen: Wenn die Schlange an Imbiss und Getränkeständen zu lang ist, stellen sich über zwei Drittel (69 Prozent) derbefragten Fans gar nicht erst an, obwohl sie gerne etwas gekauft hätten.

Die Fans verzichten somit auf den Verzehr der leckeren Bratwurst und dem Veranstalter drohen heftige Umsatzverluste. Und fast noch schlimmer: Alle Beteiligten sind genervt. Drei Viertel der Fans (74 Prozent) geben sogar an, dass sie das Schlangestehen am Imbiss als besonders störend empfinden. Doch mit dem richtigen Bezahlsystem kommt jeder Fan des Rasensports schnell an die Reihe und auch die Caterer freuen sich.

Das ist das Ergebnis der repräsentativen Online-Studie von EARSandEYES im Auftrag der EURO Kartensysteme GmbH aus dem September 2015. Insgesamt wurden dabei 2.289 Fans aller Vereine der 1. Fußballbundesliga sowie Fans des Handballbundesligisten VfL Gummersbach und der Fischtown Pinguins Bremerhaven aus der 1. Eishockeyliga (insgesamt 324) befragt. Dabei sind kaum signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Sportarten und Vereinen zu erkennen.

Eins, zwei, drei – alle Karten dabei?
Fast jeder zweite Fan eines Erstligisten (46 Prozent) besitzt eine Stadionkarte, die er nach dem besuchten Spiel nicht wieder abgegeben hat. Jeder Vierte (24 Prozent) hat sogar mehr als eine Fankarte in seinem Besitz. Grundsätzlich kommt die Stadionkarte bei den Fans gut an. 72 Prozent finden eine Zahlung mit ihr schneller als mit Bargeld. Für 70 Prozent ist diese bargeldlose Bezahlform einfach bequemer und gehört zu einem modernen Stadionbesuch dazu (78 Prozent). Da die Hygiene bei Kontakt mit Lebensmitteln immer eine große Rolle spielt, freuen sich 66 Prozent über die hygienischere Alternative zum Bargeld – die Karte muss schließlich nicht aus der Hand gegeben werden.

44 Prozent der Befragten empfinden es als unsinnig, eine Karte zu erwerben, aufzuladen und hinterher wieder abzugeben. Auch der Zeitaspekt ist über einem Drittel der Fans wichtig: Das Leihen und Zurückgeben dauert 36 Prozent zu lange. Die Tatsache, dass man für viele Stadien eine andere Karte braucht, finden 42 Prozent der Befragten nicht gut. Die Bezahlkarte kommt zwar gut an, nur das anschließende Zurückgeben empfindet nicht jeder als die beste Lösung. All jene Kritikpunkte lassen sich durch den Einsatz eines offenen Systems auf GeldKarte- und girogo-Basis verhindern.

Mit offenen Armen: offene Systeme
Zwei Drittel (66 Prozent) der befragten Fußballfans wünschen sich ein einheitliches Bezahlsystem für alle Stadien. Könnten sich die Fans ein elektronisches System für ihr Stadion aussuchen, würden sich 69 Prozent für ein offenes System entscheiden. Nur bei 23 Prozent der Fans fiele die Wahl auf ein System, das nicht außerhalb des Stadions eingesetzt werden kann – sogenannte geschlossene Systeme.

Ein Kritikpunkt an geschlossenen Stadionsystemen ist das restliche Guthaben, das bis zum nächsten Spiel ungenutzt auf der Karte schlummert – daher auch der Name Schlummergroschen. Das ist insbesondere für Gästefans problematisch. Laut eigenen Angaben würde jeder vierte Fußballfan (24 Prozent) mehr als 11 Euro zurückbekommen, wenn sie das Pfandgeld und das Restguthaben zusammenzählen. 10 Prozent erhielten bei Rückgabe sogar mehr als 20 Euro.

Zuhause ist es doch am Schönsten! Und Auswärts?
66 Prozent der Fußballfans, die eine Stadionkarte bei ihrem letzten Auswärtsspiel aufgeladen haben, taten dies mit bis zu 20 Euro. Da der zu zahlende Betrag meist nicht mit dem aufgeladenen Betrag identisch ist, bleibt bei 77 Prozent ein Restguthaben auf der Karte. Bei fast jedem zweiten Gästefan (45 Prozent) ist die Karte nach dem Stadionbesuch noch mit bis zu 5 Euro beladen. Bei 31 Prozent ist es sogar noch mehr. Bei geschlossenen Systemen verbleibt dieses Restguthaben bis zum nächsten Besuch auf der Stadionkarte. Hat ein Gästefan nicht mehr die Möglichkeit, das jeweilige Stadion ein zweites Mal zu besuchen oder keine Zeit/ Lust, seine Karte wieder abzugeben, ist das Guthaben verloren. Offene Systeme bieten hier den Vorteil, dass man die Stadionkarte des eigenen Vereins auch in fremdem Revier einsetzen kann. Bei einem Drittel der Fußball-Erstligisten wird das offene System GeldKarte/girogo bereits akzeptiert. Neben dem 1.FC Köln, 1. FSV Mainz 05, Bayer 04 Leverkusen, FC Ingolstadt 04 und dem VfL Wolfsburg hat in diesem Jahr auch der SV Werder Bremen GeldKarte und girogo eingeführt. Und wer das Restguthaben außerhalb des Stadions ausgeben möchte, kann das an einer der vielen Akzeptanzstellen tun. Derzeit setzen über 420.000 Akzeptanzstellen auf GeldKarte und/oder girogo.

Schneller drin als nur davor
Samstag Mittag, bestes Fußballwetter, auf zum Stadion! Aus heiterem Himmel fängt es plötzlich an aus vollen Eimern zu regnen. Der erste Gedanke: Rette sich, wer ein immer nasser werdendes Papierticket hat. So sehen das auch die Fans. Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) finden ein e-Ticket praktischer als eines in Papierform. Weitere 71 Prozent sehen einen echten Mehrwert in der Kombination aus Eintrittskarte, Bezahlkarte und Mitgliedsausweis. Zudem sehen 65 Prozent der Befragten eine Beschleunigung beim Einlass. Und bei einem herrscht wohl die größte
Übereinstimmung: Pünktlich zum Anstoß bereits mit Snacks und Getränken auf den Rängen zu stehen, macht wohl sicherlich am meisten Spaß!

Aussagen zum e-Ticket
73% finden das elektronische Ticket praktischer als ein Papierticket
71% halten die Kombination aus Eintrittskarte, elektronischer Bezahlfunktion
und Mitgliedsausweis für einen echten Mehrwert
65% sind der Meinung, dass das elektronische Ticket den Einlass beschleunigt
64% finden das elektronische Ticket besser als ein Papierticket
34% nutzen lieber ein Papierticket